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Chirurgisch
Orthopädische
Gemeinschaftspraxis
Industriestr. 29
82194 Gröbenzell
08142 - 30 55 924
Susanna Becker
Dr. Franz Th. Becker
Flyer Buch Terminvereinbarung

Herzlich Willkommen


Wir führen eine Arztpraxis und kein Arztzentrum.  

Bei uns steht der Patient im Mittelpunkt und nicht der Arzt im Zentrum.

Wichtig ist uns daher als erstes uns die Beschwerden vom Patienten schildern zu lassen. Darauf baut sich dann eine gezielte Untersuchung des Patienten auf. Röntgenbilder und Laborwerte haben bei uns nachgeordnete Bedeutung.


Sinn und Zweck unserer Praxis ist es dem Patienten

seine Erkrankung zu erläutern und diese gezielt zu behandeln.





Viele drehten dieser Medizin den Rücken und liessen sich nach dem Staatsexamen ohne die „Veridiotisierung“ an Krankenhäuser nieder.

Diese Möglichkeit der Niederlassung wurde Mitte der 90er Jahre abgeschafft aus Gründen der „Qualitätssteigerung“.

Unsere heutige  „Kassenmedizin“ ist die Folge dieser Entwicklung:

An der Universitätsklinik wurden nur „linientreue“ Studenten als wissenschaftliche Assistenten bzw. als zukünftige Privatdozenten und Professoren übernommen. Somit konnten erst die Vorstellungen der „Ganzheitsmedizin“ über den „Marsch durch die Institutionen“ an den Universitäten Einzug halten.

Durch den Numerus clausus kamen nur noch die „braven“ Abiturienten zum Studium der Medizin. Dadurch wurden „Querdenker“ frühzeitig eliminiert.

Nach dem Universitätsstudium sah man sich gezwungen mindestens 5 Jahre am Krankenhaus „seinen Facharzt zu machen“.

Danach sieht man sich so auf die Virchow´sche Organpathologie ausgerichtet, dass man nur noch an strukturelle Probleme denkt, wenn man auf einen Patienten trifft.

Nach der Niederlassung steht man dann vor dem Dilemma, passt man nun den Patienten an das Lehrbuch an oder besser das Lehrbuch an den Patienten.

Ob ein 40-jährigerMensch überhaupt noch einmal komplett umdenken will ist ein anderes, aber nicht unwichtiges Thema.

Nach diesem Ausbildungsgang ist ein Arzt nur noch ein Ingenieur des Menschen, aber kein Vertreter der Heilkunst.

Wir in unserer Praxis haben uns jedoch der Heilkunst verschrieben. Wir sehen nicht den Sinn unserer Arbeit darin Medizin anzubieten und betrachten unsere Patienten nicht als (Medizin-)Verbraucher.

Den „Lehrsatz“ der Professoren „Erst die ganze Palette der konservativen Maßnahmen ausschöpfen, am Schluss erst steht die Operation“ klingt logisch, kann man nachempfinden und ist blanker Unsinn.

Dem Patienten sollen die Behandlungsmöglichkeiten mit ihren Erfolgsaussichten aufgezeigt werden.

Eine Palette ausschöpfen bedeutet: „ich habe davon keine Ahnung und wurstle mich durch in der Hoffnung, dass irgendetwas hilft“.
 Jeder weiß ja auch: „Allein der Glaube kann schon helfen“.

Wenn die Operation sofort und endgültig hilft, ist konservative Therapie nur die Verlängerung des Leidenswegs.

Am Ende der Therapie eine Operation zu empfehlen, weil alles andere nicht geholfen hat?

Solche Gedankengänge sprechen für sich. Unsere Meinung hierzu ist nicht druckreif.


Daher sind uns Patienten willkommen, die offen sind, sich die Ursache ihrer Schmerzen anzuhören.
Ob wir ihnen helfen können liegt in der Hand eines anderen. Mit unseren Erfolgen sind wir trotzdem mehr als zufrieden.


Leider können wir nichts mit denjenigen anfangen, die mit ihren eigenen Diagnosen, mit einer respektablen OP – Liste kommen und uns erklären wollen, wie Medizin geht.

Solche „Berufspatienten“, wie wir sie nennen, sind in anderen Praxen sicher um einiges besser aufgehoben.


Wir führen unsere Praxis, wie ich es von meinem Vater kenne.

Er und seine niedergelassenen Kollegen unterschieden zwischen strukturell und funktionell bedingten Problemen.

Gut kann ich mich noch erinnern, als Ende der 60er Jahre eigentlich alles Traditionelle in Frage gestellt wurde. Wir Medizinstudenten setzten der Universitätsmedizin die Vorstellungen der Ganzheitsmedizin entgegen. Wir waren damals sehr enttäuscht und auch teilweise verbittert, wie uns die Professoren und deren Assistenten „abbügelten“.